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Japanische Keramik

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Dieser Artikel erläutert kurz die Namen, die am häufigsten bei alter japanischer Keramik genannt werden. Wir erklären Arita, Kakiemon, Fukugawa, Kutani, Satsuma, Banko und Satsuma.

Arita Blau & Weiss

Arita ist der Name für Porzellan, das aus der Gegend von Arita kommt. Es ist am bekanntesten in der Ausführung als Arita Blau und Weiss Porzellan.

Arita Blau und Weiss Ware ist durch eine typische tintenblaue Unterglasur und elegante, oft lebendige Muster gekennzeichnet. Der Begriff für japanisches Porzellan in den Farben blau und weiss ist Sometsuke.

Während des 17. Jahrhunderts war japanisches Porzellan vorwiegend Arita Blau & Weiss. Zeitweise war dieser Stil so sehr gefragt, dass die Chinesen ihn kopierten und die Ware nach Japan exportierten.

Exporte von Arita Blau & Weiss durch die Holländer begann auf breiter Basis um 1660 herum. Die Lieferung von Porzellan aus China war als Folge der Bärgerkriege nach dem Zusammenbruch der Ming Dynastie schwierig geworden. Und die japanischen Porzellan-Hersteller waren nur zu gerne bereit, die Lücke zu füllen.

Kakiemon

Kakiemon Porzellan wird in der Gegend von Arita produziert. Diese Produktlinie geht auf seinen Gründer, Kakiemon I (ca. 1596-1666) aus der Sakaida Familie zurück.

Kakiemon I wird als der erste angesehen, der in Japan Porzellan mit Email Techniken und überglasurfarben produzierte. Kakiemon Ware kommt vor allem in quadratischen, acht-eckigen oder sechs-eckigen Formen vor.

Typische Farben für Kakiemon Ware sind rot, hellblau, gelb und blaugrün, Im Jahr 1971 wurde Kakiemon in Japan zum "Unberührbaren kulturellen Erbe" erklärt.

Fukugawa

Die Fukugawa Familie produzierte in der Gegend von Arita seit dem 17. Jahrhundert Porzellan. Nach dem Zusammenbruch des Feudalsystems der Tokugawa Dynastie (Edo Periode) und einer verheerenden wirtschaftlichen Rezession, beschloss das Oberhaupt der Fukugawa Familie, sich auf den Export nach Europa und Nordamerika zu konzentrieren.

Fukugawa Porzellan kommt in einer grossen Vielfalt von Mustern und Farben auf den Markt. Es lässt sich am besten als eine Mischung aus traditionellen japanischen Mustern und westlichen Stilelementen beschreiben.

Kutani Ware

Kutani war seit dem 17. Jahrhundert ein führnedes Porzellan Zentrum in der Präfektur von Ishikawa. Frühe Kutani Ware zeichnet sich durch eine Farbenpalette von grün und braun aus. Spätes Kutani hat helle Farben in grün, blau, aubergine, gelb, orange, schwarz und gold.

Satsuma Ware

Satsuma Ware ist ein Zwischending zwischen Porzellan und Töpferware. Es wird bei niedrigeren Temperaturen als Porzellan produziert. Satsuma Ware stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Der Prinz von Satsuma im Süden der Kyushu Insel hatte mit Hilfe koreanischer Töpfer einen Brennofen errichten lassen. Zu dieser Zeit wurde Satsuma Ware aus braunem Ton hergestellt.

Im späten 18. Jahrhundert war Satsuma so populär, dass Ton von der Kyushu Insel nach Awata in der Nähe von Kyoto transportiert wurde, um dort Satsuma Ware zu produzieren - bekannt unter dem Namen Kyoto Satsuma. Das Gros der Kyoto Satsuma Ware wurde für den Export in westliche Länder produziert.

Die charakteristischen Eigenschaften von Satsuma Ware sind reiche Dekorationen mit goldenen und anderen Farben auf einer matten, elfenbein-farbenen Glasur mit Sprüngen. Typisch für die Dekoration von Satsuma Ware ist der Gebrauch von Gosu Blau, eine Glasur mit hoher blauer Sättigung. Die Technik von Gosu Blau wurde im 19. Jahrhundert entwickelt.

Banko Töpferware

Banko Töpferwaren wurden seit dem 19. Jahrhundert sowohl für den heimischen, wie auch für den Export produziert. Banko Ware erscheint zumeist in der Form von Teekannen und hat einen ganz eigenen Stil und reizende Entwürfe.

Einige Banko Töpfereien sind unglasiert, während andere sehr farbenfroh und im überfluss mit Skulptur-ähnlichen Hochreliefs in allerlei phantastischen Formen dekoriert sein können.

Sumida Töpferwaren

Sumida Steinzeug ist eine schwere, hell glasierte Töpferware, die oft menschliche oder tierische Figuren als Reliefs aufgesetzt hat. Diese Töpferware hat ihren Namen vom Fluss Sumida in der Nähe von Tokyo.

Die Ursprünge von Sumida Töpferwaren liegen im Nebel. Vermutlich ist es eine Kreation einer Familie von Töpfern aus dem 19. Jahrhundert. Sumida wurde vermutlich vor allem für den Export in den Westen produziert.

Mehr japanische Keramiken

Kenzan Ware ist ein Porzellan Stil, der von Ogata Kenzan (1663-1743), einem Dichter, Töpfer und Maler geschaffen wurde.

Nabeshima ist ein sehr seltenes und teures Porzellan. Bis zum Ende der Edo Periode wurde es nicht auf dem heimischen Markt verkauft, sondern war für den Export und für den Gebrauch durch die Nabeshima Familie und die adelige Klasse reserviert. Nabeshima Ware ist feiner und dünner als normale Arita Ware.

Auch Hirado Porzellan war für den heimischen Markt nicht zugelassen. Hirado Ware findet sich zumeist in milchigem weiss und in Unterglasur blauen Farben.

© Quelle: www.artelino.com/artikel/japanische-keramik.asp
Literaturquellen zu diesem Artikel über japanische Keramik: Nancy N. Schiffer, Imari, Satsuma and other Japanese Export Ceramics, Schiffer Publishing Ltd., 1978, ISBN 0-7643-0990-0.
Author: Dieter Wanczura

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